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Humpty Dumpty reloaded

HumptyDumpty

‘The Real World’, 1992 – Artwork by Tom Otterness. Located at Nelson Rockefeller State Park, NYC

Hey diddle diddle
Humpty Dumpty has a fiddle
but he forgot his bow and cannot play
so he prepared for this years leap day
to do instead and without a grunt
a variation of his famous stunt
and let himself fall
from a roof, instead off a wall.
– By Mo

Make the most if this extra day!
For more information on the artwork please go to Tom Otterness
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Weinprobe 1 – Hawke’s Bay

Woran denkst du als Erstes, wenn gefragt wird: “Was verbindest du mit Neuseeland?”. Ganz klar, Schlafe, viele viele wollige Schafe. Und danach? Weine? Oder vielleicht Mānuka Honig und Hobbits – nicht unbedingt in der Kombination – aber das ist Material für einen anderen Bericht.

Kommen wir zurück auf Weine. Neuseeland ist weltberühmt für seine Weine und diese erhalten kontinuierlich hochrangige Auszeichnungen. Eine Weinprobe ist daher ein Muss, wenn man im Lande ist.
Hawke’s Bay, Marlborough (bester Sauvignon Blanc), Martinborough und Zentral-Otago sind die Aushängeschilder der Weinregionen. Kleinere Weingüter findet man in Auckland (Villa Maria Stammhaus), Gisborne und Waipara. Viele Touranbieter spezialisieren sich auf Weinproben mit dem gewissen Etwas, wie zum Beispiel mit Chauffeur im Oldtimer oder mit dem Dreisitzer-Trike, Fahren eines 1960iger Moke oder per Fahrrad. Jeder Touranbieter favorisiert andere Weingüter, es werden aber auch Touren nach Maß angeboten, zu einem gewissen Aufpreis.

EskValley1Für meine Weinprobe in Hawke’s Bay hatte ich mich für eine kleine Gruppentour im Minibus entschieden. ‘Vines & Views Wine Tour’ (Link unten) ist die einzige Tour, die das Weingut Esk Valley im Programm hat. Esk Valley ist eine Marke von Villa Maria. Ross, der Touranbieter und -führer, arbeitet hauptberuflich als Weinberg-Manager und ist bei den Winzern gut bekannt. Derzeit kümmert er sich um die Reben bei Esk Valley und konnte uns interessante Einsichten in seine Aufgaben geben. Des Weiteren erhielten wir durch seine Verbindung eine exklusive Führung durch den Fass-Lagerraum und Produktionsbereich mit ausführlichen Erläuterungen.

EskValley2Dieses Weingut liegt etwas außerhalb von Napier, weswegen die meisten Touranbieter hier nicht hinfahren. Ich denke, das ist ein Fehler. Die Lage ist atemberaubend und der Wein, tja, was soll ich sagen, ich seh doch ganz glücklich aus – oder? Esk Valley war unser dritter Stopp. Normalerweise probiert man bis zu 5 Weine an jedem Weinkeller.

EskValley3

Weingut Esk Valley

Church Road Estate

Church Road Estate

Unser erster Halt war das Weingut Church Road Estate mit seinem offenen Fass-Lagerraum und der größten, aus Eisenbahnschwellen hergestellten Tür, die ich je gesehen habe (nicht das es viele dieser Art auf der Welt gibt!). Neben Wein probieren kann man hier auch sehr schön draußen unterm Sonnenschirm sitzen und essen. Wir waren nicht im Weinmuseum, es wurde uns aber für einen erneuten Besuch empfohlen. Einige der Ausstellungsstücke sollen über 3,000 Jahre alt sein.

MissionEstate

Mission Estate

Als nächstes auf der Liste stand Neuseelands ältestes Weingut, Mission Estate. Das ehemalige Heim von Mönchen im Kolonialstil ist heutzutage auch bekannt für seine beliebten Sommerkonzerte, die seit 1993 regelmäßig auf dem Weingut stattfinden. Die Konzerte sind gut besucht und schnell ausverkauft – kein Wunder bei Starauftritten von Ray Charles, Dianne Warwick, Shirley Bassey, Engelbert Humperdinck (ja wirklich), Rod Stewart, Tom Jones, Sting, Carol King, Billy Ocean und Eric Clapton, um nur einige zu nennen.

Nach Esk Valley hatten wir unseren letzten Stopp beim Weingut Linden Estate. Dieses liegt noch weiter von Napier entfernt und ist dadurch auch selten mit anderen organisierten Touren zu erreichen. Ich entdeckte hier einen 2009 Cabernet Sauvignon. Exquisit!

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Genuss auf hohem Niveau

Unser Führer Ross war überall gerne gesehen und flachste mit den Gastgebern der Weinkeller rum, was zu der allgemein vergnüglichen Stimmung beitrug. Ein absoluter Höhepunkt ist Ross’s exklusive Aussichtsplattform mit umwerfendem Panorama oben auf den Esk Valley Bergen. Die komplementäre Käseplatte mit Cracker und einem weiteren lokal produzierten Sauvignon Blanc war der perfekte Abschluss einer großartigen Tour.
Ich kann Ross und seine Tour nur von ganzem Herzen empfehlen! Ich bin mir sicher, meine Mitweintester würden mir zustimmen.
Prost!

Wine tasting2

Für mehr Informationen und Buchung durch die i-site:
Vines & Views Wine Tasting Tour

Eine detaillierte Karte mit allen Weingütern in und um Napier:
Hawke’s Bay Winery Guide

Eine Tour durch 3 Weinregionen für Selbstfahrer:
Classic Wine Trail – self-drive

 

 

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Wine tasting 1 – Hawke’s Bay

What is the first thing that comes to mind when asked “What do you associate with New Zealand?”
Oh yes, sheep, lots of wooly sheep. And after that? Wine? Or maybe Mānuka honey and Hobbits – not necessarily in that combination – but this is material for another post.

Let’s come back to wine. New Zealand is world famous for its wines and they constantly receive premium awards. A wine tasting tour is therefore a Must-Do when in the country.
The signature wine regions are Hawke’s Bay, Marlborough (best for Sauvignon Blanc), Martinborough and Central Otago. Smaller vineyards can be found around Auckland (Villa Maria headquarter), Gisborne and Waipara.
Many tour provider specialise in offering wine tasting with a twist, for example being chauffeured around in a vintage car or on a three-seater-trike, drive a 1960’s Moke or go by bicycle. Each tour provider favours different vineyards but offer bespoke tours as well, for an upgraded price.

EskValley1For my wine tasting experience in Hawke’s Bay I opted for a small group tour in a minibus. ‘Vines & Views Wine Tour’ (link below) is the only tour going to Esk Valley, one of the Villa Maria labels. Ross, the tour manager, is a working vineyard manager, and well known at the wineries. Currently he is managing the vineyard at Esk Valley and gave us interesting insight into his duty as well as an exclusive tour of the barrel room and around the facilities, explaining the process of wine making.

This vineyard is a little bit outside of Napier which EskValley2is why most tours don’t stop here. A mistake, I personally think. The location is stunning and the wine, oh well, I do look happy, don’t I? Esk Valley was our third stop and we had been tasting up to 5 wines at each cellar door.

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Esk Valley Vineyard

Church Road Estate

Church Road Estate

We first stopped at the Church Road Estate with their open barrel room and the biggest entrance door made of railway sleepers I’ve ever seen (not that there are many around anyway!). Besides tasting beautiful wine you can dine al fresco under parasols. We didn’t see the Wine Museum but I have been told it is worth another visit. Some of the exhibits are said to date back 3,000 years.

MissionEstate

Mission Estate

Next on the list was New Zealand’s oldest vineyard, the Mission Estate. The former home to monks with its colonial style buildings is nowadays also well known for the summer concerts held on the estate. Starting back in 1993, the event is well received and tickets sell out quickly. No wonder with top head liners like Ray Charles, Dianne Warwick, Shirley Bassey, Engelbert Humperdinck (honestly), Rod Stewart, Tom Jones, Sting, Carol King, Billy Ocean and Eric Clapton, just to name a few.

Our last stop after Esk Valley was Linden Estate, which lies even further away from Napier, again making it very difficult to reach with any other organised tour. I found a 2009 Cabernet Sauvignon here. Exquisite!

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Enjoying the “high” life

Our guide Ross was well received everywhere and had a light banter with the winery hosts, adding to the overall pleasurable experience. To top it all off Ross has an exclusive viewing platform high up on the Esk Valley hills with stunning panorama. The complimentary cheese platter, cracker and another locally produced Sauvignon Blanc were the perfect ending for a splendid tour.
I can only highly recommend Ross and his tour! I am certain, my fellow tasters would agree.
Cheers everyone!

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For more information and bookings through the i-site:
Vines & Views Wine Tasting Tour

For a detailled map of all wineries in and around Napier:
Hawke’s Bay Winery Guide

For a self-drive tour through three wine regions:
Classic Wine Trail – self-drive

 

 

KatiKati

Spiel es noch einmal, Sam!
Nicht zum Anbeissen sondern zum drauf Spielen gedacht – Klavier im Lakritz-Design.
Gesehen in KatiKati, Neuseeland

 

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Massenweise Schneeglöckchen

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Der griechische Name für Schneeglöckchen ist Galanthus. Derzeit sind über 300 Arten bekannt. Die allgemein bekannte ist Nivalis. Ganze Teppiche aus Schneeglöckchen Novalis kann man während Januar und Februar in Großbritannien bestaunen. In Deutschland kommen nur noch an wenigen Standorten auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald wilde Schneeglöckchen vor.

In Großbritannien findet man Schneeglöckchen fast bei jeder Klosterruine und auf jedem Friedhof. Normannische Mönche pflanzten sie als Symbol von Reinheit, benutzen sie aber auch zu medizinischen Zwecken. Oft kann man Eisenhut, Pestwurzel und Mistel in der Nähe von Schneeglöckchen finden – allen werden Heilkräfte zugeschrieben.

Letzte Woche besuchte ich einen privaten Garten in New Arlesford (England). Dieser Garten ist dafür bekannt, dass er eine umfangreiche Kollektion an Schneeglöckchen vorweisen kann. Aufgrund des viel zu milden und feuchten Wetters der Tage zuvor hatte ich leider bereits die beste Blütenpracht verpasst. Nichtsdestotrotz kamen immer noch mehr Bündel durch die Erde hoch. Ich lernte, dass einige Typen bereits im Herbst und andere erst im März blühen. Schneeglöckchen sind heimisch in Nord- und Zentraleuropa, Griechenland, Türkei, Ukraine, Rumänien, Russland, Jordanien, Iran, Syrien, auf Sizilien (Italien), auf der Krim und in der Kaukasus-Region.

Sammler zahlen Höchstkurse für seltene Arten. Thompson & Morgan (eine in Ipswich, England, ansässige Samenfirma) ersteigerte gerade mit GBP 725 das teuerste Schneeglöckchen der Welt. Galanthus woronowii ‘Elisabeth Harrison’ hat ungewöhnliche gold-gelbe Fruchtknoten und gelbe Zeichnung auf den Blütenblättern. Eine Galanthus ‘Green Tear’ wurde letztes Jahr für GBP 360 verkauft. Wer hätte gedacht, das das Sammeln von Schneeglöckchen so kostspielig sein kann? Und wir reden hier von 1 (in Worten: EINER) kleinen Zwiebel.

Neben mir besuchten noch zwei passionierte Sammler den Garten. Botanische Namen flogen zwischen ihnen und dem Gastgeber hin und her. Meine Konversationsbeiträge beliefen sich da eher auf “Was für eine zierliche Blüte” oder “Was für unterschiedliche Blätter” und “Boah, ist die groß”. Ich bin eben kein Experte von Schneeglöckchen – oder von irgendeiner anderen Pflanze – aber ich schätze jegliche Art von Flora und Gartendesign.

Für fantastische, weite Flächen aus Schneeglöckchen in meiner näheren Umgebung wurde mir Welford Park in Berkshire (England) empfohlen. Nach meinen Recherchen auf der Webseite des National Trust scheint Angelesey Abbey in Cambridgeshire (England) der Renner zu sein. Von den dort über 300 wachsenden Arten wurden 20 vor Ort gefunden. Gewundene Pfade, Alleen und klassische Statuen im 46 Hektar großen Garten, gesprenkelt mit reichlich Schneeglöckchen – das klingt für mich nach guten Fotomotiven.

Mehr Informationen zu großartigen Schneeglöckchen-Ansammlungen in Großbritannien kann man auf den folgenden Webseiten (leider meist nur in Englisch) finden:
www.nationaltrust.org.uk
www.welfordpark.co.uk
www.ngs.org.uk

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Snowdrops Galore

Snowdrops2

The greek name for snowdrops is Galanthus. At the moment there are more than 300 known species. Most commonly known is Nivalis. Carpets of wild snowdrop Nivalis can be seen throughout the UK in January and February.

Snowdrops are nearly always found in abbey ruins and graveyards. Norman monks planted them as a symbol of purity but also used them for medicine. Often aconite, petasites and mistletoe can be found alongside snowdrops – they are all attributed with strong healing properties.

I had the privilege to visit a private garden in New Arlesford last week, once holding the national collection of snowdrops. I missed the best of the flower display but there were still more cluster breaking through the soil. I learned that some snowdrop species flower as early as Autumn, others not until March. Snowdrops can be found throughout northern and central Europe, Italy (Sicily), Greece, Turkey, Crimea, Ukraine, Romania, Russia, the Caucasus region, Jordan, Iran and Syria.
Collectors pay top prices for rare bulbs. Thompson & Morgan (Ipswich based seed company) just acquired the world’s most expensive snowdrop in an auction for £725. Galanthus woronowii ‘Elisabeth Harrison’ is a variety with very unusual golden yellow ovary and yellow petal markings. A Galanthus ‘Green Tear’ sold for £360 last year. Who would have thought collecting snowdrops can be so expensive? And we are talking 1 (in words: ONE) tiny bulb.

Two avid collectors were visiting the garden as the same time as me. Between them and the host horticultural names were flying back and forth and all I could contribute was the odd ‘What a dainty flower’ or ‘What different leaves’ and ‘My, that one is tall’. I am not a snowdrop buff – or any type of plant buff  for that matter – but I appreciate flora and garden design in all its variety.

For a stunning carpet display in my ‘neighbourhood’ Welford Park in Berkshire was highly recommended to me. From researching the National Trust website it sounds like Anglesey Abbey in Cambridgeshire is the place to go. Of the over 300 varieties, 20 were discovered on site. The 114 acres of gardens with its meandering paths, avenues of trees and a collection of classical statues are dotted with carpets of snowdrops. Sounds like good photo opportunities to me.

For more information on great snowdrop displays in the UK check out these websites:
www.nationaltrust.org.uk
www.welfordpark.co.uk
www.ngs.org.uk
www.healegarden.co.uk – unfortunately due to warm and wet weather their snowdrop walk will not be open in 2016. Official opening on March 3rd for spring bulb displays.

Snowdrops2016

 

Es ist Winterszeit, die Luft kalt, der Wind scharf, aber zu Hause ist es warm und gut; zu Hause lag die Blume, sie lag in ihrer Zwiebel unter Erde und Schnee. Eines Tages fiel Regen. Die Tropfen drangen durch die Schneedecke in die Erde hinab, rührten die Blumenzwiebel an und meldeten von der Lichtwelt über ihnen. Bald drang auch der Sonnenstrahl fein und bohrend durch den Schnee, bis zur Zwiebel hinab und stach sie.

”Herein!” sagte die Blume.
”Das kann ich nicht”, sagte der Sonnenstrahl, ”ich bin nicht stark genug, um aufzumachen; ich bekomme erst im Sommer Kraft.” ”Wann ist es Sommer?” fragte die Blume, und das wiederholte sie, so oft ein neuer Sonnenstrahl hinabdrang. Aber es war noch weit bis zur Sommerzeit. Noch lag der Schnee, und das Wasser gefror zu Eis – jede einzige Nacht.

”Wie lange das doch dauert! Wie lange!” sagte die Blume. ”Ich fühle ein Kribbeln und Krabbeln, ich muß mich recken; ich muß mich strecken. Ich muß aufschließen, ich muß hinaus, dem Sommer einen ‘Guten Morgen’ zunicken; das wird eine glückselige Zeit!”

Und die Blume reckte sich und streckte sich drinnen gegen die dünne Schale, die das Wasser von außen her weich gemacht, die der Schnee und die Erde gewärmt und in die der Sonnenstrahl hineingestochen hatte. Sie schoß unter dem Schnee empor mit einer weißgrünen Knospe auf dem grünen Stengel, mit schmalen, dicken Blättern, die sie gleichsam beschützen wollten. Der Schnee war kalt, aber vom Lichte durchstrahlt, dazu so leicht zu durchbrechen, und hier traf sie auch der Sonnenstrahl mit stärkerer Macht als zuvor.

”Willkommen! Willkommen!” sang und klang jeder Strahl, und die Blume erhob sich über den Schnee in die Welt des Lichtes hinaus. Die Sonnenstrahlen streichelten und küßten sie, bis sie sich ganz öffnete, weiß wie Schnee und mit grünen Streifen geputzt. Sie beugte ihr Haupt in Freude und Demut.

– Auszug aus ‘Das Schneeglöckchen’ bei Hans Christian Andersen, 1963

Snowdrops2016

It was winter-time; the air was cold, the wind was sharp, but within the closed doors it was warm and comfortable, and within the closed door lay the flower; it lay in the bulb under the snow-covered earth.

One day rain fell. The drops penetrated through the snowy covering down into the earth, and touched the flower-bulb, and talked of the bright world above. Soon the Sunbeam pierced its way through the snow to the root, and within the root there was a stirring.

“Come in,” said the flower.
“I cannot,” said the Sunbeam. “I am not strong enough to unlock the door! When the summer comes I shall be strong!”
“When will it be summer?” asked the Flower, and she repeated this question each time a new sunbeam made its way down to her. But the summer was yet far distant. The snow still lay upon the ground, and there was a coat of ice on the water every night.

“What a long time it takes! what a long time it takes!” said the Flower. “I feel a stirring and striving within me; I must stretch myself, I must unlock the door, I must get out, and must nod a good morning to the summer, and what a happy time that will be!”
And the Flower stirred and stretched itself within the thin rind which the water had softened from without, and the snow and the earth had warmed, and the Sunbeam had knocked at; and it shot forth under the snow with a greenish-white blossom on a green stalk, with narrow thick leaves, which seemed to want to protect it. The snow was cold, but was pierced by the Sunbeam, therefore it was easy to get through it, and now the Sunbeam came with greater strength than before.

“Welcome, welcome!” sang and sounded every ray, and the Flower lifted itself up over the snow into the brighter world. The Sunbeams caressed and kissed it, so that it opened altogether, white as snow, and ornamented with green stripes. It bent its head in joy and humility.

– From ‘The Snowdrop’ by Hans Christian Andersen, 1963

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Vulkan Damavand

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Mit 5671 m ist der Vulkan Damavand die höchste Erhebung im Iran und in Vorderasien. Er ist ein Stratovulkan oder Schichtvulkan, was bedeutet, sein Kegel ist aus einzelnen Schichten von Lava und Lockermassen aufgebaut. In 2007 entwich Schwefel aus Fumarolen nahe des Gipfels. Seitdem ist der Damavand als potenziell aktiver Vulkan eingestuft.

Der Vulkan Damavand ist Teil des Elburs, einer Hochgebirgskette die parallel zur südlichen Küste des Kaspischen Meeres verläuft.

Volcano Damavand_Iran2a

Die Gebirgskette wirkt als Klima- und Vegetationsscheide zwischen den niederschlagsreichen Küstenregionen des Kaspischen Meeres im Norden und dem wüstenhaften Binnenland des Irans im Süden.

Teheran, die Hauptstadt des Irans mit ihren ca. 8 Millionen Einwohnern, liegt am südlichen Fuße des Elburs, nur 66 km westlich des Damavand.

Die Südflanken des Elburs sind Waldsteppen. Hauptsächlich Wacholderbüsche, Ahorn-, Mandel- und Pistazien-Bäume wachsen hier. Im saftigen Kaspischen Hyrcania-Mischwald der Nordseite wachsen Buchen, Eichen, wilde Zypressen und Olivenbäume.

Zur Fauna des Elburs gehören wichtige Tiere und Vögel wie Adler, Gänsegeier, Karakal, der Syrische Braunbär und der Persische Leopard.
Der nunmehr ausgestorbene Kaspische Tiger hatte hier seine Heimat.

Volcano Damavand_Iran3a